Jeder braucht eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung !

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Wie bestimme ich, was unternommen werden soll, wenn ich entscheidungsunfähig bin? Es ist nicht einfach, sich mit existenziellen Fragen auseinander zu setzen, die Krankheit, Leiden und auch das Sterben betreffen. Dennoch ist dies notwendig, weil man sich über die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen klar werden muss. Festlegungen in einer Patientenverfügung bedeuten beispielsweise, dass man selbst die Verantwortung für die Folgen übernimmt, wenn eine Ärztin oder ein Arzt diesen Anordnungen entspricht. Dabei sollten Sie bedenken, dass in bestimmten Grenzsituationen des Lebens Voraussagen über das Ergebnis medizinischer Maßnahmen und mögliche Folgeschäden im Einzelfall kaum möglich sind.

Wozu brauche ich eine Vorsorgevollmacht?


Was ist eine Patientenverfügung?


Wie gehen wir nun vor ? Jetzt Anleitung anschauen!

Unser Angebot

 Leistungsinhalt

Wir gestalten für Ihre persönliche Vorsorgevollmacht und Patienten-verfügung inkl. Betreuungsverfügung. Sie erhalten von uns einen auf Ihre Wünsche abgestimmten Entwurf, den wir mit gerne im persönlichen Gespräch oder per Videotelefonie gemeinsam durchgehen und Ihre Fragen beantworten. Diesen müssen Sie dann nur noch unterschreiben und ggf. amtlich beglaubigen.

So geht´s

Kontaktieren Sie uns mit der Bitte um Zusendung unseres innovativen Fragebogens. Laden Sie diesen als PDF-Datei herunter. Anschließend füllen diesen digital oder handschriftlich aus. Senden uns dieses Dokument  via Email oder postalisch an uns zurück. Auf dieser Grundlage erstellen wir Ihren ersten Entwurf. Wir empfehlen Ihnen ein Beratungsgesprächs

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Kosten

Mindestleistungen:

Erstellung eines Entwurfes 139,00 Euro

Optional hinzubuchbar:

Beratungsgespräch ab ca. 50,00 Euro
Video-Beratung ab ca. 50,00 Euro
Amtliche Beglaubigung ca. 10,00 Euro

FAQs

In einer Patientenverfügung können Sie schriftlich für den Fall Ihrer Entscheidungsunfähigkeit im Voraus festlegen, ob und wie Sie in bestimmten Situationen ärztlich behandelt werden möchten. Das Gesetz definiert die Patientenverfügung als schriftliche Festlegung einer volljährigen Person, ob sie in bestimmte, zum Zeitpunkt der Festlegung noch nicht unmittelbar bevorstehende Untersuchungen ihres Gesundheitszustands, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe einwilligt oder sie untersagt (§ 1901a Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs – BGB). Sie können die Patientenverfügung auch um Bitten oder bloße Richtlinien für eine Vertreterin oder einen Vertreter sowie für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte und das Behandlungsteam ergänzen. Zudem kann es sinnvoll sein, auch persönliche Wertvorstellungen, Einstellungen zum eigenen Leben und Sterben und religiöse Anschauungen als E

Am besten lassen Sie sich von einer ärztlichen oder anderen fachkundigen Person oder Organisation beraten, bevor Sie eine schriftliche Patientenverfügung abfassen. Möglichst vermeiden sollte man allgemeine Formulierungen wie z.B.: „Solange eine realistische Aussicht auf Erhaltung eines erträglichen Lebens besteht, erwarte ich ärztlichen und pflegerischen Beistand unter Ausschöpfung der angemessenen Möglichkeiten“ oder Begriffe wie „unwürdiges Dahinvegetieren“, „qualvolles Leiden“, „Apparatemedizin“. Solche Aussagen sind wenig hilfreich, denn sie sagen nichts darüber aus, was für den Betroffenen beispielsweise ein „erträgliches“ Leben ist. Beschreiben Sie deshalb möglichst konkret, in welchen Situationen die Patientenverfügung gelten soll und welche Behandlungswünsche Sie in diesen Situationen haben.

Verwenden Sie hierzu unseren Fragebogen. Sie erhalten binnen 3 Tage ihre professionell gestaltete Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, die den aktuellen Gesetzesanforderungen und der neusten Rechtsprechung entspricht.

Die gesetzliche Regelung der Patientenverfügung sieht vor, dass eine Patientenverfügung schriftlich verfasst und durch Namensunterschrift eigenhändig oder durch ein von einer Notarin oder einem Notar beglaubigtes Handzeichen unterzeichnet werden muss (§ 1901a Absatz 1 Satz 1 i. V. m. § 126 Absatz 1 BGB). Niemand ist aber an seine schriftliche Patientenverfügung ein für alle Mal gebunden. Die Patientenverfügung kann jederzeit formlos widerrufen werden (§ 1901 Absatz 1 Satz 3 BGB).

Für Unsicherheit sorgt derzeit der aktuelle Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH). Der hat im Juli 2016 entschieden, dass eine Formulierung wie „keine lebenserhaltenden Maßnahmen“ nicht konkret genug ist. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen geht deshalb davon aus, dass sehr viele Patientenverfügungen unwirksam sein könnten, weil sie zu unpräzise sind. Wer sichergehen will, dass im Ernstfall möglichst viel nach seinen Vorstellungen läuft, sollte daher bestehende Patientenverfügungen überprüfen – und dafür ärztlichen und juristischen Rat einholen.

BGH-Beschluss vom Juli 2016:
Die Bundesrichter haben sich mit den Anforderungen auseinandergesetzt, die eine Patientenverfügung erfüllen muss. Im konkreten Fall ging es um eine ältere Frau, Geburtsjahrgang 1941, die Ende 2011 einen Hirnschlag erlitt. Das medizinische Personal legte ihr im Krankenhaus eine Magensonde. Über diese bekam sie Medikamente und Nährstoffe. Kurz nach dem Krankenhausaufenthalt kam die Frau in ein Pflegeheim und erlitt im Frühjahr 2013 epileptische Anfälle. Dadurch verlor sie ihre Fähigkeit zur verbalen Kommunikation.
Bereits 2003 und 2011 hatte die Betroffene aber zwei wortlautidentische Patientenverfügungen unterschrieben und Vollmachten für eine ihrer Töchter daran angehängt. In den Verfügungen stand, dass unter anderem dann, wenn aufgrund von Krankheit oder Unfall ein schwerer Dauerschaden des Gehirns zurückbleibe, „lebensverlängernde Maßnahmen unterbleiben“ sollten.

Die bevollmächtigte Tochter und die behandelnde Hausärztin der Betroffenen waren trotz der Patientenverfügung der Meinung, dass ein Abbruch der künstlichen Ernährung gegenwärtig nicht im Willen der Betroffenen läge. Die beiden anderen Töchter sahen das anders und wendeten sich an das Betreuungsgericht. In dritter gerichtlicher Instanz musste sich schließlich der BGH mit der Frage auseinandersetzen. Die Karlsruher Richter entschieden, dass die Formulierung „keine lebenserhaltenden Maßnahmen“ für sich genommen keine konkrete Behandlungsentscheidung enthalte (Az., XII ZB 61/16). Es sei aus der Verfügung also nicht eindeutig herauszulesen, dass die Betroffene es abgelehnt hätte, künstlich ernährt zu werden. Es fehlten genauere Angaben zu medizinischen Behandlungsmethoden oder spezifischen Krankheitszuständen. Dementsprechend setze sich die bevollmächtigte Tochter in dieser Sache auch nicht offenkundig über den Willen der Mutter hinweg. BGH-Beschluss vom Juli 2016 (Die Sozietät Dr. Schulte, Prof. Schönrath & Schmid ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich)

Wissenswertes

Die Statistik zeigt die Ergebnisse einer Allensbach-Umfrage unter 1.530 Befragten zum Bekanntheitsgrad von Patientenverfügungen aus dem Jahr 2014. Rund vier Prozent der Befragten gaben an, noch nie etwas von der Möglichkeit einer Patientenverfügung gehört zu haben.

zwar kennen 94% der Befragten die Möglichkeit der Patientenverfügung

Quelle: Statista | Zugriff am 16. Oktober 2016.

jedoch haben nur 28% der Befragten eine Patientenverfügung

Die vorliegende Statistik zeigt die Ergebnisse einer Allensbach-Umfrage zur Verbreitung von Patientenverfügungen aus dem Jahr 2014. Im Jahr 2014 gaben rund 45 Prozent der Befragten an, den Plan zu haben, eine Patientenverfügung zu verfassen. Nehmen Sie die Gelegenheit wahr und handeln sie jetzt. Eine rechtssichere Patientenverfügung, Betreuungsverfügung erhalten Sie auf Anfrage kostenlos.

Quelle: Statista | Zugriff am 16. Oktober 2016.

Wir verfügen über eine 35-jährige Erfahrung in der Betreuung von handels-und gesellschaftsrechtlichen Mandaten und publizieren Beiträge in Fachbüchern und Zeitschriften. Jedes Unternehmen steht vor rechtlichen Herausforderungen, die qualifizierter Beratung bedürfen.

nur knapp die Hälfte der 72% der Befragten haben vor Patientenverfügung zu verfassen

Quelle: Statista | Zugriff am 16. Oktober 2016.